Du bist wunderbar gemacht – Ein Familiengottesdienst mit einem Spiegel zu Ps 139,14

Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. (Ps 139,14; LUT) 

Diesen Taufspruch wählte eine Familie zur Taufe ihrer Tochter aus. Eine wunderbare Gelegenheit für mich, eine schon länger reifende Idee anzubringen:
Der Spiegel in der Kirche.

Anbei nun den Verkündigungsteil, der sich natürlich nicht nur bei Taufen verwenden lässt.

Benötigt wird dafür ein möglichst großer Spiegel, den man gut zugänglich in den Altarraum stellt und etwas Zutrauen, dass Gott einen wirklich mag!

Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, das erkennt meine Seele.“ – So lautet Mias Taufspruch., so haben wir im Psalm 139 gelesen.
Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin. Versuchen Sie doch bitte einmal, diesen Satz laut zu sagen….
Klappt meist nicht so leicht, oder?
Es ist schwer zu sagen: „Ich bin wunderbar“. Das hört sich arrogant an.
Aber es heißt ja auch: …dass ich wunderbar gemacht bin. Das heißt: Nicht wir sagen, dass wir wunderbar sind, sondern Gott sagt: Du bist wunderbar! Ich habe dich wunderbar gemacht!
Man kann also wirklich guten Gewissens sagen „Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin“. Denn Sie werden doch nicht Gott widersprechen wollen, oder?
Ich möchte Sie einladen, heute einmal zwei Dinge auszuprobieren:
Zum einen teilen wir Ihnen Zettel aus. Sie sehen darauf eine Person und den Taufspruch.
Ich bitte Sie: Schreiben Sie doch einmal auf, wo Sie sagen: Da hat Gott mich wirklich wunderbar geschaffen! Es können äußere Dinge sein, wie tolle Augen. Aber auch innere, wie Schlagfertig oder Liebenswürdigkeit.
Und wenn Sie das gemacht haben, dann kommen Sie doch zum Spiegel. Schauen Sie sich an und sagen Sie sich einmal ehrlich: Ich bin wunderbar!
Oder: Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin!
Trauen Sie sich!“

 Sehr gut geklappt hat das aufschreiben der Dinge, die Gott toll an einen gemacht hat.
Dafür habe ich diesen Zettel ausgeteilt:

 Die Gottesdienstbesucher haben eifrig etwas aufgeschrieben.

Etwas schwieriger für die Besucher war, sich vor den Spiegel zu stellen und Gott für seine wunderbare Schöpfung (ich!) zu danken. Gut konnten es die Kinder (vor allem der Täufling [2 Jahre] war nur vorm Spiegel und hat sich bewundert) und wenige Erwachsene trauten sich. Ich habe also als Hausaufgabe aufgegeben, es vor dem Badespiegel zu üben…
Dennoch war er glaube ich ganz gut, denn man hatte die Aufgabe und die Schwierigkeit, in sich Gottes wunderbare Schöpfung zu sehen, den ganzen Gottesdienst vor Augen.
Über Rückmeldungen freue ich mich, vor allem wenn ich erfahre, dass jemand die Idee weiterverwendet.

Comments from Mastodon:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.