Konfirmandenvorstellungsgottesdienst

Gottesdienst zur Konfirmandenvorstellung
Verfasser: Pfr. Gerhard Beck, Neunburg vorm Wald, gerhard.beck@elkb.de, http://www.gerhardbeck.de
Der folgende Gottesdienst wurde als Konfirmandenvor­stellungsgottesdienst am Anfang des Konfirmandenjahres entworfen.
Die Konfirmanden übernehmen die meisten Teile/Gebete
Eingangsmusik
Begrüßung (Pfarrer)
Eingangsgebet (Konfirmand):
Ich schaue und höre auf das, was gewesen ist,
die Bilder, die die vergangenen Tage in mir zurückließen,
die Stimmen, die noch in meinem Ohren und Herzen nachklingen, ich schaue und höre,
(Stille)
Ich schaue und höre, was in mir ist,
meine Bilder der Sehnsucht und Hoffnung,
meine Rufen, meine Angst und mein Bitten,
ich schaue und höre
Amen.
Pfarrer: Wir schauen und hören. Wir merken, wo wir unsere Grenzen haben. Wo wir gerne anders handeln würden, als wir es tun.
All unsere Grenzen bringen wir vor Gott mit der Bitte uns zu helfen. Wir singen
Kyrielied: Meine engen Grenzen (083)
Introitus: Ps 1 (Gesangbuch)
Wer auf Gott vertraut, der ist wie ein Baum. Gott ist unsere Wurzel, die uns trägt. Dafür wollen wir Gott loben mit dem Lied:
Gloria: 272: Ich lobe meinen Gott
GebetdesTages:(Konfirmand)
Wir beten:
Unser Leben ist wie ein Baum mit tiefen Wurzeln.
Manchmal spüren wir den guten Grund,
in den wir eingepflanzt sind,
gewinnen Kraft und Halt in Gottes Liebe.
So bitten wir:
Lass uns nicht aufhören, Gott, nach dir zu fragen,
damit wir erfahren, wie gut du es mit uns meinst.
Amen
LesungausderSchrift:2. Tim 3,14-17 (Konfirmand)
Glaubensbekenntnis (Pfarrer)
Wochenlied: 010 Lobe den Herrn meine Seele
Predigt (benötigt wird ein Haltestellenschild, lässt sich z.B. beim Bauhof ausleihen.
Als Vorbereitung haben die Konfirmanden sich am Tag vorher im Unterricht Gedanken gemacht: „Warum lohnt es sich über Gott nachzudenken?“)
Liebe Gemeinde,
wir haben hier ein Haltestellenschild aufgestellt. [Die Konfis kennen es schon von unserem Konfirmandenwochenende und alle diejenigen von Ihnen, die bei der Konfirmation dieses Jahr anwesend waren, wissen auch] Eine Haltestelle passt gut als Symbol für den Konfirmandenunterricht!
Der Konfirmandenunterricht ist der Beginn eines intensiven Nachdenkens über Gott. In jedem Konfirmandenunterricht bleibe ich stehen – wie an einer Haltestelle. Und ich werde dann an einem Samstag vormittag mitgenommen auf einer Reise des Nachdenkens über Gott. Sei es an einem ganzen Wochenende, sei es beim Geld sammeln, beim Nachdenken über den Ablauf des Gottesdienstes oder dem Versuch das Kirchenjahr in die richtige Reihenfolge zu kriegen.
Momentan sind wir ja noch in der Aufwärmphase, denn die harte Nüsse folgen noch: Die 10 Gebote und warum sie keine Befehle sind. Das Vater Unser, die Frage warum ich mein Kind taufen lassen sollte und am härtesten: Der Sinn des Glaubensbekenntnises. Ja, ganz ehrlich: Da beißen sich viele Erwachsene mit mehr als doppelt so viel Lebens- und Glaubenserfahrung die Zähne aus. Aber unsere Konfis die lassen sich darauf ein, steigen mehr oder wenig mit ein in den Bus Konfirmandenunterricht, der sie in die Welt des Glaubens mitnimmt.
Warum das ganze? Wieso sollen wir nachdenken über Gott? Das haben wir uns auch gestern gefragt und eine Auswahl an Antworten präsentieren uns jetzt X, Y und Z
Unser heutige Predigttext, der Psalm 1, findet andere Antworten. Sie haben ihn schon gesprochen, hören ihn aber jetzt nochmals in einer neuen Übertragung, gelesen von Konfirmand:
PS 1 neu gelesen: Übertragung aus der VELKD Agende Konfirmation
Pfarrer: Wohl dem, der nachdenkt über das, was uns helfen kann, und dann weiß, was er glaubt und wofür er lebt. Der ist wie ein Baum mit tiefen Wurzeln… der verbringt sein Leben nicht nutzlos“.
Ich denke, darum geht es. Deshalb machen Frau XYZ und ich diese Arbeit mit euch Konfis, jedes Jahr immer wieder von neuem: Weil wir uns mit euch auf die Suche nach dem machen, was uns im Leben helfen kann. Was uns trägt, so wie ein Baum gehalten wird. Weil wir mit euch nach dem Sinn des Lebens suchen wollen. Und ganz ehrlich: Weil wir auch selber immer wieder viel gewinnen, viel erfahren und viel von Euch lernen.
Wenn wir bei dem Haltestellenschild- Vergleich bleiben: Wir sind sehr gerne eure Busfahrer, die mit euch herumfahren.
Das Ziel zu dem wir alle gemeinsam fahren ist Gott. Ihn versuchen wir zu verstehen. Das hat bei euch schon als kleines Kind angefangen, spätestens im Religionsunterr-icht. Als Konfirmanden geht es weiter und diese Reise wird eigentlich nie enden. Aber es ist eine schöne Reise, denn sie lohnt sich: Wer nach Gott fragt, so sagt der Psalm, entdeckt das Leben, das ganzen Einsatz lohnt und sich bewährt.
Amen.
Vorstellung aller Konfis:
– Name, Alter, Wohnort, Konfirmandenunterricht ist für mich eine Haltstelle zu(m)
Predigtlied + Kollekte : 295,1-3 Wohl denen, die da wandeln
Abkündigungen(Pfarrer)
Fürbitten (Konfirmand)
Pfarrer: Guter Gott, du bist unsere Wurzel, aus der wir Leben. So kommen wir zu dir und bitten dich:
[Fürbitten von den Konfirmanden entworfen und vorgetragen]
Vater Unser
SEGEN
DerHerrsegneundbehüteeuch.
DerHerrlasseseinAngesichleuchtenübereuchundseieuchgnädig.
DerHerrerhebeseinAngesichtaufeuchundgebeeuch+Frieden.
Amen
Endlied:295,4
MusikzumAusgang
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